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Sonntag, 20. Mai: 10.15 - 11.00 Uhr

 

Südgeorgien -
Pinguin-Metropole im Südatlantik

Hans-Peter Schaub

 

Hans-Peter Schaub, 1961 in Schramberg/Schwarzwald geboren, hat 1993 im Fach Botanik promoviert. Neben der Biologie entwickelt sich die Fotografie schon während der Schulzeit zu seiner zweiten Leidenschaft. Heute ist er Chefredakteur der Zeitschrift NaturFoto.

Neben dieser hauptberuflichen Tätigkeit nimmt er sich den Freiraum für eigene fotografische Projekte. Seine Motive findet er überwiegend in der Nähe seines Wohnortes Hamm/Westfalen oder im Schwarzwald. Im Laufe der Jahre zieht es ihn auch immer wieder in entferntere Regionen, so zum Beispiel nach Madagaskar, Costa Rica, in die USA oder nach Südgeorgien.

 

Bislang hat er neben zahlreichen Artikeln in Natur- und Fotomagazinen einige Bildbände über südwestdeutsche Landschaften und Naturräume sowie das vielbeachtete Lehrbuch „Digitale Fotopraxis: Naturfotografie“ veröffentlicht.  

Mit der in den vergangenen Jahren immer wieder in den Schlagzeilen auftauchenden Kaukasus-Republik hat Südgeorgien außer dem Namen nichts gemein. Das Südgeorgien, um das es hier geht, liegt weit entfernt im Südatlantik, nur rund 1.500 Kilometer vor der Antarktis. Seinen Namen verdankt es dem großen Entdecker James Cook, der die Insel 1775 für seinen König George V. in Besitz nahm.

 

Die 170 Kilometer lange Insel am südlichsten Ende der Erde ist für die Tierwelt der Region von immenser Bedeutung. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts beuteten Walfänger und Robbenschlächter den natürlichen Reichtum des abgelegenen Eilands aus. Seit vielen Jahrzehnten aber ist Südgeorgien bis auf einige Wissenschaftler von Menschen praktisch unbewohnt. Hier leben aber Millionen von Robben, Pinguinen und Seevögel. Hinzu kommt eine atemberaubende Landschaftskulisse mit bis zu 3.000 Meter hohen Bergen, die nahezu unvermittelt aus dem Meer aufsteigen oder gewaltige Eisberge, die von der nahen Antarktis vor Südgeorgiens Küsten getrieben werden.

Eine Reise nach Südgeorgien ist durchaus beschwerlich, denn die Anreise per Schiff von Südamerika dauert fünf Tage. Welchen Lohn man für die Mühen erhält, zeigt Hans-Peter Schaub in seinem Multivisionsvortrag. Er gibt Einblicke in hunderttausende Tiere zählende Königspinguin-Kolonien, zeigt Paarung und Nestbau der kleineren Eselspinguine oder dramatische Zweikämpfe mächtiger Seeelefantenbullen.

 

Spektakuläre, gänzlich unberührte Naturlandschaften – Berge, Gletscher, Steilküsten und Eisberge –  sind weitere Facetten der Pinguin-Metropole, die der Fotojournalist präsentieren wird.

www.hanspeterschaub.de

 

 
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