COUNTDOWN - 5
Die Biodiversität steht im Vordergrund, wenn am 14. Mai der Beamer im Stadtsaal erstmals sein Licht auf die große Leinwand wirft. Während der drei Tage zeigen Fotografen und Naturschützer, welche Verantwortung der Mensch hat, damit die "Giganten der Urzeit" auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben.
Den Anfang macht am Freitag, den 14. Mai um 18:30 Uhr in Block 1 Tui De Roy. "Verschwindende Wunder der Natur" ist nicht nur der Titel ihres Vortrages, sondern verdeutlicht in geradezu perfekter Weise auch die Artenschutz-Zielsetzung der diesjährigen Fürstenfelder Naturfototage. Bei der daran anschließenden "Glanzlichter-Feierstunde" werden alle Gewinnerbilder des Glanzlichter-Naturfoto-Wettbewerbs auf der Leinwand gezeigt und die Sieger geehrt.

Gleich am Samstagmorgen um 9:30 Uhr stehen zwei Professoren im Block 2 auf der Bühne, deren Vorträge unterschiedlicher nicht sein könnten. "Dino" Frey zeigt in seinem Powerpoint-Vortrag auf der Grundlage modernster Forschung die unglaubliche Welt der "Sauriergiganten", die vor über 200 Millionen Jahren die Superlative auf der Welt bestimmten. Sogar 320 Millionen Jahre alt sind "Libellen - die rasanten Raubritter der Liebe", die vom Ehepaar Rüppell mit vielen Zeitlupen-Aufnahmen vorgestellt werden. Nahezu winzig im Vergleich zu den Sauriern, haben die Libellen als Symbiose zwischen Urzeitrelikt und Hightech-Flugkünstler bis jetzt alle Massenaussterben überlebt.
Der Artenschutz steht im Vordergrund, wenn in Block 3 um 13:00 Uhr zwei Naturschützer ans Mikrofon treten, um die Zuschauer von der Schutzbedürftigkeit ihrer jeweiligen Arten zu überzeugen. Die Referenten legen dabei besonderen Wert auf die Beziehung des Menschen zur Tierart. Lorenzo von Fersen, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender von Yaqu Pacha, zeigt "Wale, Delfine, das Meer und wir" und Gerhard Wegner, Gründer und Präsident von Sharkproject, hinterfragt, ob "Haie - Räuber, Monster, Menschenfresser" sind. Auf jeden Fall sind Haie aber mit einem 400 Millionen Jahre altem Stammbaum die "Giganten der Urzeit" im Veranstaltungsforum Fürstenfeld.
Den Samstag beenden in Block 4 um 16:30 Uhr Katja und Josef Niedermeier mit einer beeindruckenden Multivisionsshow. Mit neuesten digitalen Gestaltungsmöglichkeiten nehmen sie das Publikum mit nach "Madagaskar - dem Erbe des versunkenen Kontinents Lemuria".
Den "Atem der Erde" verspüren die Zuschauer am Sonntagmorgen, wenn Christoph Kaltseis um 9:30 Uhr mit verschiedenen Vulkanausbrüchen faszinierende Naturereignisse aus dem innersten der Erde zeigt. Im gleichen Block 5 blickt Hinrich Bäsemann in den Himmel , wo das "Nordlicht - ein himmlisches Feuer der Nacht" darstellt.
Große Panorama-Bilder in brillanter Schärfe sind in Block 6 um 13 Uhr zu sehen, wenn Reiner Harscher auf einer extra aufgebauten Panorama-Leinwand mit "Namibia - Erinnerung an die Urzeit" daran erinnert, das die Namib die älteste Wüste der Welt ist. Und auch alles menschliche Leben hat in Afrika seinen Ursprung.
Zum Abschluss der Fürstenfelder Naturfototage entführt Tui De Roy im Block 7 nach "Galapagos - dem Archipel der Drachen". Die reiche Flora und Faune der Inseln hat einst Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie, zu seiner Selektionstheorie und seinem revolutionären Werk "Über die Entstehung der Arten" inspiriert.
Und Arten, besonders der Schutz der Artenvielfalt, stehen bei den 12. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen im Vordergrund.
Der COUNTDOWN - 4 zeigt, dass die Fürstenfelder Naturfototage vor allem ein großer, kostenloser Marktplatz sind.
Achtung: der Online-Kartenverkauf endet am 2. Mai 2010.
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